Mittwoch, 4. März 2009

Liebe Studierende, ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer Diskussion im Blog beteiligen. Ihre bisherigen Einträge lesen sich sehr interessant. Zahlreiche Beispiele aus den Medien unterstützen Ihre kritische Auseinandersetzung mit unserem Thema. Ihre Blogs sind ebenso vielseitig, wie die Nachhaltigkeit selbst unterschiedlichste Themen berührt. Ich möchte den einen oder anderen Aspekt herausgreifen:

Der Fussabdruckauftrag zeigt Ihnen, dass v.a. in den Bereichen Fortbewegung, Ernährung und Wohnen viel Energie und viele Ressourcen eingespart werden können. Sie haben alle festgestellt, dass trotz eines doch bewussten Umgangs mit Energie Ihr – und natürlich auch mein – Resultat sich so zwischen 2-3 Erden einpendelt, d.h. doch recht hoch ist. Wir haben in der Schweiz und in Westeuropa einen gewissen Lebensstandard, in den wir uns einfügen und der schwierig zu umgehen ist – und der sehr ressourcenaufwändig ist. Es macht wohl in diesem Zusammenhang keinen Sinn sich ein schlechtes Gewissen zu machen, aber dennoch können wir mit kleinen Schritten unseren Verbrauch reduzieren. Schauen Sie sich nochmals die Seite von Klima-commitment an, da finden Sie weitere zahlreiche Tipps, die einfach und effektiv umzusetzen sind.

Gerade die Grossverteiler, Migros und Coop, unternehmen mittlerweile viel, die Konsumenten zu einem nachhaltigeren Konsum zu bewegen. Sie haben vielleicht schon festgestellt, dass Coop die Produkte, welche per Flugzeug in die Schweiz importiert werden, speziell kennzeichnet. Ebenso gibt es ein grosses Angebot an lokalen, biologisch produzierten Lebensmitteln. Klar, auch Migros und Coop wollen möglichst viel Geld verdienen und mit Öko und Bio lassen sich nun mal Erfolge erzielen. Ich bin gespannt ob im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen wir uns befinden, nicht wieder zuerst am sozialen und ökologischen Engagement gespart wird, welchem sich in den letzten erfolgreichen Jahren doch viele Firmen verschrieben haben (siehe die zahlreichen CSR-Berichte und Abteilungen, der grossen Schweizer Firmen).

Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner

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