Ich sass gestern auf unserem Balkon und schaute an den gegenüberliegenden Hügel. Die Sonne stand bereits sehr tief und so musste ich meine Sonnenbrille aufsetzen, um nicht von ihr geblendet zu werden.
Auf der Schattenseite liegt noch sehr viel Schnee, der aber immer mehr schmilzt. Man sieht auch noch die Spuren von den vielen Kindern, die während der letzten Wochen am Skilift hoch und wieder runter fuhren. Dort, wo sie besonders oft durchgefahren sind, sieht man schon die Wiese, welche zurzeit aber eher braun als grün ist. Die Bäume im Wald haben noch keine Blätter, dafür sitzen bereits wieder einige Vögel auf ihren dürren Ästen. Sie zwitschern und freuen sich wohl auch, dass es wieder wärmer wird.
Im Garten neben unserem Balkon blühen bereits viele Schneeglöckchen und auch die ersten „Krokusli“ gucken aus der Erde. Trotzdem aber ist das Rosenbäumchen noch ganz dick eingepackt. Ob es wohl den Frühling noch nicht spürt?
Die Natur ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich bin sehr gerne draussen, um mich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. In diesen Momenten tanke ich Kraft für die Arbeit, welche zu Hause auf mich wartet. Ein Teil dieser Natur zu sein, bedeutet mir sehr viel. Aus diesem Grund schaue ich auch, ihr so gut wie möglich Sorge zu tragen. Ich möchte nämlich, dass auch die nächste Generation die Schönheit unserer Natur kennen und lieben lernen kann. Wäre mir das egal, so würde ich meinen Abfall im Wald liegen lassen oder Plastik im Kamin verbrennen. Ich frage mich, ob Leute, welche dies tun, einfach nicht an die Natur denken oder ob sie ihnen wirklich nichts bedeutet. Ich tendiere eher auf das Erste.
Daniela Hollenstein, LG06Ad
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Gerade dieses Thema des "Littering" in der Natur hatte ich gestern ebenfalls im Kreis meiner Familie diskutiert. Meine Eltern haben gemeint, dass dies früher überhaupt kein Problem gewesen sei und unser Land allgemein noch sauberer war.
AntwortenLöschenAn was liegt dies wohl? Ist unsere Generation, oder vielleicht schon die nächst jüngere nicht mehr auf dieses Thema erzogen worden? Ich glaube nur schon in diesem Erziehungsbereich erwarten uns Lehrkräfte einige grosse, dafür aber bedeutende Aufgaben.
Sali Daniela
AntwortenLöschenDer Frühling gefällt mir deshalb so gut, da er mir das Gefühl gibt, als ob die Welt aus einem tiefen Schlaf erwachen würde.
Ich finde es auch wichtig, dass wir uns einmal überlegen, wie wir die Welt unseren Generationen übergeben wollen. Es kann doch nicht sein, dass wir Menschen die Schönheit der Natur heute zerstören.
Glg Bernadette Moser
Ebenso wie du gehe ich gerne in die Natur um Kraft zu danken. Glücklicherweise findet man noch Orte, in der die Natur fast "unberührt" und nicht mit Abfällen beschmutzt ist. Weil für mich die Natur ein Kraftort ist, gebe ich auch Acht zu ihr und lasse keinen Abfall liegen. Zu deiner Frage, warum es einige Menschen aber dennoch tun, könnte auch die Bequemlichkeit in Frage kommen. Vielleicht ist es einigen in diesem Moment nicht bewusst, dass sie so der Umwelt schaden. Aus diesem Grund erachte ich es als wichtig, dass wir als zukünftige Lehrpersonen die Kinder darauf sensibilisieren.
AntwortenLöschenIch weiss auch nicht woran das liegt, dass so viel Müll im Wald, an Bächer und auf Wiesen liegt. Stört diese Menschen der Müll nicht? Häufig kommt man doch an einen Ort zurück, wenn man eine schöne Zeit dort hatte und dann liegt da der Müll vom letzten Besuch. Das ist doch furchtbar. Ich weiss nicht, warum andere Menschen über diesen Schandfleck, den sie hinterlassen haben, einfach so drüber hinweg sehen können. Ich denke auch, dass es unsere Aufgabe als LP ist, diese Schandflecke den Kindern aufzuzeigen und nicht nur mit Ermahnungen, sie zu einem nachhaltigeren Verhalten zu erziehen.
AntwortenLöschenLiebe Daniela
AntwortenLöschenIch glaube, dass vielen Menschen das Bewusstsein für ihre Handlungen im Bezug auf Umweltschutz/Umweltverschmutzug fehlt. Ihnen ist vermutlich oft nicht bewusst, dass sie der Umwelt etwas Gutes tun, wenn sie zum Beispiel Abfall trennen oder ihr schaden, wenn sie Unmengen an Spülmittel verwenden. Deshalb sehe ich es als unsere Aufgabe als Lehrperson, den Kindern dieses Wissen zu vermitteln, damit sie einen sorgfältigen Umgang mit der Natur pflegen und ihr Wissen weitergeben können. Durch Erfahrung in der Natur sollen sie zudem einen persönlichen Bezug zu dieser bekommen, was wiederum ihre Achtsamkeit der Umwelt gegenüber fördern kann.
Liebe Grüsse
Rahel Giezendanner, LG 06Ac