Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Ich habe meinen ökologischen Fussabdruck berechnet und bräuchte 1.9 Erden. Damit wäre ich unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Erden. Trotzdem aber hat es mich nachdenklich gestimmt. Wie kann das überhaupt weiter gehen? Wenn ich mit anderen Personen vergleiche, dann brauchen alle mehr als eine Erde. Wir Schweizer bemühen uns zwar, in dieser Richtung etwas zu unternehmen, sind aber noch lange nicht am Ziel angelangt.
Die Co2 – Berechnung war mit 6, 8 Tonnen relativ tief. Trotzdem habe ich auch hier wieder gemerkt, welche Einsparungen möglich wären. Vor allem im Bereich „wohnen“ gäbe es Verbesserungspotential. Da ich aber noch zu Hause lebe, habe ich mich nie wirklich damit befasst, da meine Eltern sich um alles kümmern.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Co2 Befragung war meiner Meinung nach aufschlussreicher, da das Ganze in die drei Bereiche Wohnen, Ernährung und Mobilität unterteilt wurde. Dadurch sieht jede/r sofort, in welchem Bereich er/sie sich verbessern kann.
Beim ökologischen Fussabdruck wird einem jedoch direkt aufgezeigt, wie verschwenderisch wir mit unserer Erde umgehen. Es ist jedem sofort klar, dass wir nur eine Erde haben und es irgendwann nicht mehr aufgehen kann. Bei der Co2 – Befragung ist die Angabe in Tonnen nicht wirklich vorstellbar.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Mein Verbesserungspotential liegt ganz klar im Bereich „Wohnen“. Ich werde darauf achten, dass die Audio – Geräte im ganzen Haus nicht nur auf Stand – by sondern ganz ausgeschalten werden. Der ganze Wandel hin zu Ökostrom oder Solarenergie ist ein etwas schwierigeres Unterfangen, da hier Geld eine grosse Rolle spielt. Nicht jeder Haushalt kann es sich leisten, von heute auf morgen das ganze Haus umweltfreundlicher zu gestalten. Trotzdem ist es aber wichtig, sich darüber Gedanken zu machen und allfällige Neuerungen darauf auszurichten.
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AntwortenLöschenSali Daniela
AntwortenLöschenDeine Überlegungen zum Verbesserungspotential haben mich zum Nachdenken angeregt. Ich denke auch, dass die Schweiz sich im Bereich Wohnen noch weiterentwickeln könnte respektiv müsste. Mit unserem Wissen und unseren Mitteln müssten wir eigentlich genügend Potenzial auf diesem Gebiet verfügen. Leider spielt dabei wirklich das Geld eine entscheidende Rolle. Wenn man aber einmal ausrechnen würde, welchen Wert unsere Welt hätte, würde uns wahrscheinlich dieser Betrag klein erscheinen.
Vielleicht hast du auch schon einmal vom Projekt "Energietal Toggenburg" (http://energietal-toggenburg.ch) gehört. Das Ziel des Projektes ist die Förderung von Energieeffizienz und Energieproduktion im Toggenburg.
Liebs Grüssli Bernadette Moser LG06Ad
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AntwortenLöschenLiebe Daniela
AntwortenLöschenIch bin eigentlich in allen Punkten einig mit dir. Auch mich haben diese beiden Fragebogen und deren Auswertungen nachdenklich gestimmt. Und ich denke, dass genau hier der Anfang liegt. Wenn man sich dem eigenen, nicht in allen Bereichen umweltfreundlichen Lebensstil bewusst wird und sich ernsthafte Gedanken dazu macht, achtet man danach wieder viel mehr auf die vielen kleinen Dinge im Alltag wie Wasser- oder Stromsparen, die bereits eine Veränderung bewirken können. Wichtig finde ich, dass man die Ergebnisse der Tests nicht schon morgen wieder vergisst, sondern sich noch zusätzlich Wissen aneignet und sich über Umweltbelastung und -schutz informiert, so dass man danach noch gezielter daran arbeiten kann.
Ich wünsche dir einen schönen Abend und grüsse dich lieb,
Rahel Giezendanner, LG 06Ac