Dienstag, 17. Februar 2009

Mein ökologischer Fussabdruck

Am Lernfestival 2008 in Wattwil hatte ich meinen ökologischen Fussabdruck bereits berechnet und bin deshalb nicht über das Resultat erstaunt. Um den Verbrauch an Ressourcen zu decken, falls alle Menschen auf der Welt so leben würden wie ich, würden zur Zeit etwa 2.1 Erden benötigt werden, weniger als der Schweizer Durchschnitt von 2.9 Erden. Mir ist aufgefallen, dass die Unterschiede unter den Ländern sind sehr gross sind, in der USA benötigt der Durchschnittsmensch etwa 5.6 Erden und in Bangladesch hingegen nur 0.3 Erden. Was im ersten Moment aufgrund des Entwicklungsstadiums als logisch aussieht, wirkt auf den zweiten Blick auch ziemlich erschreckend. Denn was wird mit unserer Erde einmal passieren, wenn die Entwicklungsländer sich weiterentwickeln und mehr Ressourcen benötigen? Kann unsere Welt so überhaupt noch existieren?

Als ich die Resultate vom ökologischen Fussabdruck und des CO2-Rechners verglichen habe, fiel mir sofort auf, dass das Resultat des ökologischen Fussabdruckes besser verständlich ist, da beim CO2-Rechner das Resultat nur als eine Gewichtsangabe des Treibhausgas-Austosses (6.5 t) angegeben wurde. Für mich war es deshalb schwierig, mir etwas unter diesem Ergebnis vorzustellen und die daraus resultierenden Konsequenzen zu verstehen.

Ich denke jeder Mensch kann etwas dazu beitragen seinen Lebensstil in Bezug auf den CO2-Verbrauch zu verändern. Meine Verbesserungspotenziale liegen darin, dass ich zum Beispiel vermehrt mit der Bahn anstatt dem Flugzeug in die Ferien reise und dass ich darauf achte, die elektrischen Geräte und Lampen jeweils ganz auszuschalten bevor ich einen Raum oder das Haus verlasse.

Die beiden Befragungen machen an sich Sinn, denn so überlegt sich jeder einmal, was er/sie zur Verbesserung der Umwelt beitragen kann.

6 Kommentare:

  1. Hallo Bernadette

    Ich finde, du hast die Unterschiede der beiden Befragungen sehr verständlich aufgezeigt. Ich finde den Footprint-Fragebogen auch klarer in seiner Aussage. Es wird einem wirklich bewusst, welch einen Einfluss der eigene Lebensstil auf die Umwelt hat. Bei der Co2 Befragung fand ich positiv, dass sie konkrete Verbesserungsvorschläge macht.
    Ich werde beispielsweise versuchen die elektronischen Geräte in Zukunft auszuschalten.

    Liebs Grüessli

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  2. Dein neuer Ansatz, wie es auf der Welt aussieht, wenn sich auch die anderen Länder weiterentwickelt haben, war für mich ganz neu. Er hat mich auf tolle Gedanken und neue Ideen gebracht. Für mich wäre die Idealvorstellung, dass wir alle auf der Erde zusammenhalten und uns nicht gegenseitig ausnutzen. Wir sollen uns alle, jeder einzelne für unseren Planeten verantwortlich fühlen. Nur gemeinsam können wir es schaffen! Wir sollten einander helfen uns nachhaltig zu entwickeln, neue Erkenntnisse und Techniken austauschen.

    Wie du, fand ich ebenfalls den WWF Test einfacher und packender. Jedoch denke ich, dass der CO2 Test eigentlich genauer und professioneller wäre. Dazu müsste man jedoch genau über zurückgelegte Fuss-, Auto-, Bahnkilometer bescheid wissen.


    Frei Katja, LG06 Fa

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  3. Hallo Bernadette

    Ich finde auch, dass du die Unterschiede gut aufgezeigt hast. Meiner Meinung nach ist besonders der Footprint-Fragebogen sehr geeignet für die Arbeit mit Kindern. Einerseits aus dem Grund des Verständnisses welchen du auch aufgezählt hast, andererseits finde ich, macht es viel betroffener wenn man bildich sieht wie viele Erden man brauchen würde, als wenn da nur eine Zahl steht. Ich denke der Footprint-Fragebogen ist deshalb eine gute Möglichkeit um mit Kindern das Thema Nachhaltigkeit anzupacken.

    Ausserdem finde ich es bemerkenswert, wie du weitergedacht hast und die Unterschiede zwischen den Ländern bemerkt hast und auch die Konsequenzen daraus ziehst. Ich habe noch in keinem anderen Post diese Überlegung gesehen und ich stimme dir absolut zu, dass diese Feststellung schon sehr erschreckend ist! Es ist ganz klar Zeit umzudenken! Ich habe gestern einmal darauf geachtet nur Saisongemüse zu kaufen und wenn es nur ein kleiner Schritt war, hat es mich Stolz gemacht der Erde Sorge zu tragen.

    Liebe Grüsse
    Sanja Mitrovic, 06C

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  4. Hallo Bernadette

    Ich finde deine Fragen über die Weiterentwicklung der Entwicklungsländer berechtigt. Ich frage mich auch immer wieder, wie das einmal herauskommen wird. Bangladesch mit 0,3 Erden wird irgendwann fortschrittlicher und darf sozusagen noch 0,7 Erden verbrauchen. Dies wird höchstwahrscheinlich irgendwann einmal der Fall sein. Aus diesem Grund denke ich, dass diejenigen Länder, welche mehr als 1 Erde brauchen, sich zurücknehmen müssen. Es kann doch nicht sein, dass einige Länder weniger von der Erde brauchen dürfen, damit andere Länder einen Überschuss haben. Natürlich spielt hier auch die Grösse des Landes eine Rolle. Trotzdem aber sollte doch ein gewisses Gleichgewicht da sein. Auch wir Schweizer müssen uns stark verbessern, damit wir zu diesem Gleichgewicht beitragen können.

    Liebe Gruess Daniela Hollenstein, LG06Ad

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  5. Liebe Bernadette

    Wie ich gesehen habe, brauchst du - obwohl du täglich mit dem öffentlichen Verkehr zur Schule kommst - trotzdem 2.1 Planeten. Ich finde dies ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass eigentlich nur eine Erde zur Verfügung stehen. Du hast dies mit deinem Vergleich Schweiz - Bangladesch nochmals verdeutlicht! Stimmt, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Gute Überlegung. Ich fands interessant, deinen Beitrag zu lesen... Liebe Grüsse Patricia Rütsche LG06Cd

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  6. Der riesen grosse Unterschied zwischen den Ländern ist auch mir sofort ins Auge gestochen. Aber vielleicht ist es momentan noch der Grund warum unser Planet noch so existiert?! Auch wenn wir nicht wissen können, wie lange es noch so bleibt.
    Auch muss ich dir zustimmen, dass die Befragungen uns zum Nachdenken anregen und mögliche Verbesserungstipps aufzeigen, auf die nicht jeder von alleine kommen würde. Man sollte diese Befragungen den Schülern als Hausaufgabe mit ihren Eltern aufgeben und am nächsten Tag besprechen. Ich glaube das würde, so einigen Familien die Augen öffnen.

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