Wohnhaus mit Energieüberschuss, Artikel aus dem St. Galler Tagblatt vom 23. Februar 2009
In diesem Artikel ist die Rede vom ersten Mehrfamilienhaus der Schweiz, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das heisst, dieses Haus versorgt sich selbst. Zudem produziert es aber noch überschüssiges Warmwasser, welches an Nachbargebäude abgeben wird und Ökostrom, welcher ins Netz der Gemeinde fliesst. Jährlich werden so 12’000 Liter Heizöl eingespart.
Nachdem ich all dies gelesen hatte, nahm ich an, dass die Kosten für dieses Haus enorm sein mussten. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Die Baukosten sind nicht einmal 15 Prozent höher als bei einem Standardhaus, welches mit einer konventionellen Heizung ausgerüstet ist. Ich denke, dass diese Mehrkosten schnell wieder wettgemacht werden können und es sich darum lohnt, in einem solchen Haus zu wohnen.
Die 5 ½ - Zimmer - Wohnungen in Bennau werden für einen Preis zwischen 2400 und 2700 Franken, inklusive Nebenkosten, vermietet.
Jugendliche als Energiesparer, Artikel aus dem St. Galler Tagblatt vom 19. Februar 2009
Der Artikel informiert über das erste Swiss – Talent – Forum von „Schweizer Jugend forscht“, welches im Januar in Thun stattfand. 126 Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren aus ganz Europa suchten nach Lösungen, um der Energiekrise Einhalt zu gebieten. In 12 Gruppen diskutierten die Jugendlichen über die Problematik und gelangen zu 700 Lösungsansätzen. Einige davon möchte ich hier nennen: Steuerbegünstigungen für Firmen, welche in die Energieforschung investieren, reduzierte Parkgebühren für Hybrid – Autos, Energiesparlampen einsetzen.
Ich finde es wichtig, dass gerade Jugendliche sich mit diesem Thema befassen, da sie die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Zudem fördert dieses Forum den Austausch unter Jugendlichen aus verschiedenen Ländern. So hören sie, was in anderen Ländern gemacht wird und können je nachdem einige Ansätze auf die Schweiz übertragen. Natürlich können auch andere Länder von unseren Ansätzen profitieren.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Den Bericht dieses Wohnhauses habe ich auch gelesen - ja, die neue Architektur kann einiges dazu beitragen, die Zeit uns nachhaltig zu prägen. Für mich stellt sich immer mehr und wieder die Frage, was denn mit den abgerissenen Objekten passiert, mit den herausgerissenen, alten, ausgedienten Kühlschränken, Heizungen etc. Die sind ja dann auch nicht einfach "WEG"? Über richtige Entsorgung steht in all diesen "wohlklingenden" Artikeln nichts?!!!
AntwortenLöschenSali Daniela
AntwortenLöschenIn meinem Blog habe ich mich auch mit dem Artikel über das geplante Wohnhaus in Bennau auseinandergesetzt. Dabei ist mir klar geworden, dass ein solches Haus nicht unbedingt viel teurer als ein konventionelles Wohnhaus (15%) sein muss. Ich stellte mir deshalb die Frage, weshalb wir Schweizer überhaupt noch solche Heizanlagen einbauen.
Ich finde es wichtig, dass die Jugendlichen darauf sensibilisiert werden, wie Energie gespart werden kann. Bei einigen Lösungsansätzen ist es zwar offensichtlich, dass sie so nicht umgesetzt werden können, bieten aber dennoch eine gute Grundlage für eine bessere Zukunft.
Liebe Grüsse Bernadette Moser
Liebe Daniela
AntwortenLöschenDas Mehrfamilienhaus über das du berichtest finde ich super. Ich glaube nämlich, dass die neu errichteten Gebäude um einiges besser sind als alte Gebäude. In den meisten neu ausgestatteten Wohnungen trifft man auf Energie sparende Haushaltsgeräte. Gut wäre es natürlich, wenn man alle alten Haushaltsgeräte durch neue ersetzen würde.
Beim zweiten Artikel hast du erwähnt, dass es wichtig ist, Jugendliche mit der Thematik zu konfrontieren. Ich bin auch dieser Meinung. Die Jungen sind unsere Zukunft. Wenn sie schon früh lernen, sparsam und nachhaltig zu leben oder sich zumindest des Problems bewusst sind, kann man viel Gutes für die Erde tun.
Liebe Grüsse, Jasmin Kolp LG06Ac
Da Jugendliche unsere Zukunft sind, ist es sehr wichtig, dass sie sich auch mit der Thematik zum Klimawandel befassen. Mit der Plattform von "Jugend forscht" geschieht ein Austausch von Gleichaltrigen über die Landesgrenze hinaus, wodurch alle verschiedene Ansätze aus anderen Ländern hören und auch umsetzen können.
AntwortenLöschenNur mir stellt sich nun die Frage: was ist mit älteren Menschen, die nicht mehr zur Jugend gehören? Auch diese sollten sich vermehrt mit dieser Thematik befassen. Denn sonst fahren diese weiterhin jede noch so kurze Strecke mit dem Auto, während die Jugendlichen darauf achten, dass sie besonders umweltbewusst leben.
Natürlich, ein Anfang ist ein Anfang und wenn die Hälfte aller Jugendlichen nachhaltiger Leben, macht das bereits viel aus. Nur reicht das?
Prisca Höhener, LG 06Cb