Nachhaltigkeitstests
Mein Footprint sind 2.3 Welten und mein CO2 Verbrauch 5 Tonnen. Ich liege in beiden Tests unter dem Schweizer Durchschnitt, trotzdem habe ich insgeheim auf bessere Resultate gehofft. Es ist erschreckend zu hören, dass man beim eigenen Lebensstil 2.3 "Welten" verbrauchen würde und dass trotz den vielen guten Sachen, die man meint, für die Umwelt zu tun. Es gibt mir zu denken und spornt mich an, in den möglichen Bereichen wieder bewusster zu agieren und zu walten.
Ich glaube ich habe beim CO2 Test verhältnismässig besser abgeschlossen als beim Footprint. Beim CO2 Test hat das Wohnen (Isolierung des Hauses, Heizung, Wassersparer, Kühlschrank, Wäschetrocknen, usw) viel ausgemacht. In dem sind wir zu Hause stark und da konnte ich ein bisschen punkten. Im Footprint waren es allgemeinere und mehr gestreute Fragen. Es ist auch der kürzere Test und man hat manchmal nicht die Möglichkeit für so differenzierte Antworten wie beim CO2 Test. Beim CO2 Test sah man auch die Resultate von den Bereichen Fortbewegung, Wohnen und Essen / Kochen. Beim Footprint sieht man nur das Endresultat, ohne entsprechende Differenzierung. So finde ich, hat man beim CO2 Test eine viel exaktere Einsicht in die eigenen "Problemzonen".
Meine Verbesserungspotenziale liegen bei der Fortbewegung und bei der Ernährung. Aus Kosten und Faulheitsgründen achte ich mich nicht immer auf das Bio-Label, was scheinbar einen ziemlich hohen Einfluss auf das Resultat des CO2 Tests hatte. Dies ist auch genau der Punkt, auf den ich mich wieder vermehrt achten möchte und auch ein paar Franken mehr in Kauf nehmen möchte.
Im Bereich Fortbewegung sind die Veränderungen, solange ich noch an der PH beschäftigt bin, schwieriger. Aus regional-geografischen Gründen bin ich aufs Auto angewiesen, um den Bahnhof zu erreichen. Und auch den restlichen Weg mit dem Zug zur PH und wieder zurück kann ich leider nicht kürzen. Wenn ich im Sommer in die Stadt ziehe habe ich kein Auto mehr und mein Arbeitsplatz wird hoffentlich auch per Velo oder per kurze Busfahrt gut erreichbar sein. So hoffe ich, mich längerfristig auch in diesem Punkt zu verbessern.
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Mir geht es ähnlich wie dir. Man denkt sich, dass man schon sehr viel Gutes für die Umwelt tut, und trotzdem sind die Resultate sehr hoch. Im Vergleich zu dir kann ich mit der Heizung überhaupt nicht punkten. Da unser Haus nun auch schon einige Jahre alt ist, muss die Heizung bald ersetzt werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass meine Eltern dann alle Möglichkeiten für weniger CO2 Ausstoss in Betracht ziehen werden. Auch ich gedenke bald in der Stadt zu wohnen, wodurch wir beide umweltfreundlicher leben könnten.
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